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Allgemeines Swinger FAQ


Vielleicht hast Du (oder Ihr) schon mal im Fernseher einen Bericht über einen Swinger- oder Pärchenclub gesehen. Leider sind diese Berichte medienwirksam aufgearbeitet, wilde Orgien, hemmungslose Frauen und Männer beim Sex und lauter schöne Menschen in schicken Dessous. Dieses Bild entspricht in der Regel jedoch nicht der Wirklichkeit.

Diese Seite wurde geschrieben, damit ihr

  • nicht mit falschen Vorstellungen in einen Club fahrt und enttäuscht werdet.
  • euch traut mal einen Clubbesuch zu wagen - Anschauen kostet ja nichts außer ein bisschen Mut.

In den meisten Clubs wird der Herrenüberschuss auf 2 - 5 Herren pro Dame begrenzt. Einige Clubs achten auf geringeren Überschuss, anderen ist das Verhältnis egal, Hauptsache die Kasse stimmt. Single-Frauen, die einen solchen Club besuchen, gibt es auch, sie sind jedoch zahlenmäßig gering. Gute Clubs beschränken sich strikt auf 2-3 Männer pro Paar.

Das Verhältnis Soloherrn zu Paaren wird im Frivoli sehr gering gehalten. Sehr oft kommt es auch vor, dass mehr Paare als Herrn anwesend sind.

Die Anzahl der Gäste und das Alter schwankt von Club zu Club und ist von Tag zu Tag sehr unterschiedlich und ist meist für den Betreiber nicht vorhersehbar. Tagesschwankungen hängen z.B. vom Wetter, Fernsehprogramm (speziell Fußball und anderen Sport) ab. Einige Betreiber machen jedoch auch am Telefon ohne rot zu werden falsche Angaben zu den Anmeldungen.

In manchen Clubs gibt es auch gewerbliche Damen, die sich bei Flaute um die Solomänner  kümmern.

Das Durchschnittsalter im Frivoli ist weit geringer als in vielen anderen Clubs. Wir legen wert auf ein gehobenes Ambiente. Gewerbliche Damen gibt es im Frivoli nicht!

Die Preise für Soloherrn sind in der Regel weit höher als für Paare oder Solodamen. In vielen Clubs bezahlen Paare oder Solodamen keinen Eintritt, dafür müssen sie jedoch damit rechnen, dass jede Menge Soloherrn anwesend sein werden.

An Pärchentagen ist der Eintritt in der Regel weit höher als sonst. Dies liegt an der Tatsache das keine Soloherrn eingelassen werden.

Die Preise des Frivoli findest Du ebenfalls auf unserer Homepage.

Es ist sehr zu empfehlen sich den Club, den man besuchen möchte, sorgfältig nach seinen Bedürfnissen auszusuchen.
Achtet auf Ausstattung und Publikum.


Wenn ihr einen Club ausgesucht,  eure Klamotten zum Umziehen eingepackt habt und hingefahren seid - was erwartet euch dann?

Auf euer Klingeln öffnet meist ein mehr oder weniger bekleideter Mensch die Türe, fragt euch ob ihr schon mal da gewesen seid, erklärt euch (hoffentlich von selber - sonst nachfragen) die Clubregeln, und kassiert ggf. einen Eintrittsobolus.

Dann bekommt ihr einen Spindschlüssel und ihr könnt euch erst mal umziehen.

In den meisten Clubs muss man sich sofort entkleiden, dieser Zwang herrscht im Frivoli nicht. Wenn Du dich nicht ausziehen möchtest, kannst Du es zunächst lassen und erst später in die Garderobe gehen (oder überhaupt nicht).

Den Schlüssel gibt man dann in der Regel an der Bar ab, was für euch somit die erste Station ist. Die Bar ist eigentlich wie jede Bar in einem Lokal, außer das die Leute anders an- oder ausgezogen sind. Dort wird getrunken (immer weniger Alkohol als in einer normalen Kneipe - Betrunkene werden nicht geduldet), geredet (über Gott und die Welt - selten über das eine), gescherzt und geflirtet (leider weniger oft) und gewartet, dass irgendwer ein Startsignal gibt. Manchmal wird an der Bar auch schon mal gefummelt oder geblasen, selten mehr. In der Regel sind Getränke und Buffet im Eintritt enthalten (auch beim freiem Eintritt der Paare und Frauen).
Wenn ihr was getrunken habt, lasst euch die Clubräume zeigen (entweder vom Betreiber oder von einem Gast) oder geht alleine auf "Entdeckungsreise". Schaut euch in Ruhe alle Räumlichkeiten und Spielmöglichkeiten an, auch wo Sanitäreinrichtungen sind. Meist gibt es Spielwiesen mit wenig Licht, dunkel oder mit soviel Licht, dass man nur noch tasten kann. Geht ruhig wieder an die Bar, oder macht euch frisch - eine Dusche kann keinem schaden- und danach noch mal an die Bar.
 

Noch ein Wort an Anfängerpaare:
Bevor ihr einen Club besucht solltet ihr absprechen, was ihr machen wollt, was jeder einzelne in Gemeinschaft oder alleine machen darf und wie weit man gehen möchte. Das vermeidet Eifersuchtsszenen und längere Diskussionen während einer Nummer auf der Matte. Ihr solltet euch an diese Abmachungen halten oder in den Pausen darüber reden wollt ihr Abmachungen erweitern oder revidieren. Ihr solltet euch auch darauf verständigen, wann ihr geht. Am besten ist, wenn einer gehen möchte auch aufzubrechen.

Unverfahrene Paare sollten, wenn sie dann genug Mut und Lust haben, entweder anderen zusehen und sich Appetit holen gehen oder selber zu schmusen anfangen.
Wenn Paare sich auf die Matte begeben folgen meist ein paar Männer. Ihr könnt euch eure Wunschpartner aber auch schon an der Bar aussuchen und auffordern mitzukommen. Wenn man auf der "Matte" alleine bleiben möchte, sollte man dies deutlich machen: eine unzugängliche Ecke aussuchen, in ein versperrbares Zimmer gehen, Hände die Kontakt suchen freundlich aber bestimmt zurückweisen, ggf. was sagen. Über allzu zudringliche Männer die dies nicht akzeptieren sollte man sich beim Personal beschweren - diese Männer erhalten einen Verweis und ggf. Hausverbot. Diese Grenzüberschreitungen sind jedoch selten.

Will man Kontakt, kann man diesen entweder schon an der Bar suchen und gezielt jemanden mit zur Matte mitnehmen, oder sich einen oder viele der Männer die folgen ranlassen, indem man ihn nicht zurückweist oder gar ermutigt und auffordert, die oder das zu machen. In der Regel ist es so, dass die Stelle, die der Begleiter freigibt, gerne von einem anderen Gast eingenommen wird.

IHR seid jedoch die, die bestimmen, was Ihr macht, mit wem, wie lange und wie oft. Ein Verpflichtung oder gar ein Zwang, irgend etwas zu machen oder andere machen zu lassen gibt es nicht.

Es gibt auch viele Paare, die nur an der Bar sitzen und ab und an mal zuschauen was auf der Matte los ist und selber nichts machen. Oder die sich nur mit sich beschäftigen. Die in Fernsehberichten gezeigten "Orgien" finden selten statt. Gelegentlich trennen sich Paare auch nach ein - zwei Runden auf der Matte und jeder geht eigene Wege.

Tipps für die Soloherren:
Weiße Socken, alte schlabberige Feinripp-Unterhosen mit Eingriff und Ungepflegtheit sind wahre Liebestöter!

Männer sollten nicht direkt im Pulk mitrennen, sobald ein Paar auch nur eine Andeutung macht Richtung "Matte" zu gehen. Auch erfahrene Swingerpaare wollen manchmal erobert werden - sprecht sie an der Bar an, flirtet.
Ein Clubbesuch kostet Geld und manchmal geht man leer aus, aber als Mann sollte man durchaus auch mal einen Abend einkalkulieren, an dem nichts läuft - will man "Erfolgsgarantie" sollte man das Geld lieber in eine Dame vom horizontalem Gewerbe investieren. Aufdringlichkeit, schlechtes Benehmen und abstoßendes Äußeres vertreibt nur willige Paare. Sucht euch einen Club aus, der den Herrenüberschuss stark begrenzt, auch wenn er teurer ist, dort habt ihr auf jeden Fall bessere Chancen.

Wenn sich ein Paar auf die Matte begibt, setzt Mann sich daneben. Wird ein Streicheln der Frau (Beine, Arme, Brust) nicht abgewiesen, kann man weitere Annäherungen machen. Ist zwischen ihren Schenkeln Platz mögen viele Frauen gestreichelt und geleckt zu werden. Entgegen vielen Pornofilmen stehen nur wenige Damen auf Analsex oder Sandwich. Viele Frauen - aber nicht alle - lieben es, während sie ficken gestreichelt zu werden, besonders Stimulation des Busen wird gerne angenommen.

Tipps für die Solofrauen:
Auch Solofrauen gehen in Clubs. Diese wissen meist, warum sie dorthin gehen, sind erfahrene Swinger die früher meist mit einem Partner dort waren.
Solofrauen, die zum ersten mal einen Club besuchen möchten, empfehle ich einen Begleiter mitzunehmen, dem sie vertraut und der auf sie aufpasst. Nein, nicht weil alle Männer über sie herfallen - sie ist (relativ) sicher vor Übergriffen - sondern damit sie sich geistig fallen lassen kann. Der Begleiter sollt dann auch mit drauf achten, dass die Herren Kondome benutzen und die Dame nicht zu sehr bedrängen.

Noch was :
Ein Wort zu gleichgeschlechtlichen Kontakten:
Spiele zwischen Frauen sind zwar weder die Regel noch eine Ausnahme werden aber von den Männern gerne gesehen und sind voll akzeptiert.
Kontakte zwischen Männern sind jedoch in den meisten Clubs verpöhnt - es gibt jedoch spezielle Abende oder Clubs, in dem Mann auch seine Bi-Neigungen ausleben darf. Meist beschränken dies sich jedoch auf gegenseitiges Streicheln und blasen. Aber auch hier gilt - erlaubt ist was gefällt.

Ein Wort zu besonderen "Spielarten":
Eigentlich geht es auch in den Clubs sehr "normal" zu: lecken, blasen und Geschlechtsverkehr in einigen üblichen Stellungen, durchaus jedoch mit mehreren Partnern in Kombination oder nacheinander. Akrobatik ist selten, ebenso Anal oder Sandwich. Es scheint wenig Frauen zu geben die dies mögen und im Club das Vertrauen haben, anal mit einem Fremden zu verkehren.
Leichte Soft-SM Spielmöglichkeiten gibt es in einigen Clubs (Andreaskreuz zum fesseln, Gerte ...) richtiges SM (harter SM der mit Schmerzen verbunden ist) wird jedoch in normalen Club nicht gerne gesehen, dafür gibt es spezielle Clubs.
Gangbang ist zwar nicht der Geschmack jeder Frau, wird aber doch öfters hemmungslos ausgelebt. Dazu gibt es in vielen Clubs den "Bock" - legt sich eine Frau darauf, heißt das, dass im Prinzip jeder "darf" - bis die Frau den Bock wieder verlässt.

Wenn ihr neugierig aber nicht sicher seid, ob solch ein Clubbesuch was für euch ist - probiert es aus.
Fahrt hin zum Anschauen, Zuschauen und fahrt, wenn es euch nicht gefällt. Im Prinzip ist es nichts anderes als ein Kneipenbesuch in leichter Kleidung wie am Strand.
Und wenn es euch gefallen hat - kommt wieder und testet, was euch Spaß macht, was den anderen nicht verletzt und wo eure Grenzen sind.
Auch wenn ihr keinen Partnertausch und Gruppensex mögt kann ein Clubbesuch reizvoll sein, um sich für zuhause Appetit zu holen.

Viel Spaß und Vergnügen!
 

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